„Wenn Sie Staus oder Blitzer sehen, dann rufen Sie die Aachen-100,eins-Servicehotline an” — wie oft habe ich diesen Satz in meinem Leben wohl schon in ein Mikrofon gesprochen? 1998 habe ich mit einem solchen erstmals auf einer Bühne gestanden, bereits ein Jahr später saß ich dann erstmals „live on air“ in einem Radiostudio. Eine aufregende Zeit!
Radio hat mich immer fasziniert, weil es das unmittelbarste aller Massenmedien ist — viel schneller als Print und deutlich unkomplizierter als Fernsehen. Im Speziellen hat mich stets die Moderation gereizt, weil sie so emotional ist: Man kann „seine” Hörer zum Lachen bringen, sie zum Nachdenken anregen — und muss sie ab und an auch mit traurigen Nachrichten konfrontieren. Zu einem meiner im Gedächtnis bleibenden Radioerlebnisse gehört daher sicherlich die Nachmittagssendung des 11. Septembers 2001, in der ich völlig unvorbereitet und live die Ereignisse dieses Tages zu präsentieren hatte.
In Erinnerung bleibt jedoch in erster Linie der Spaß am Mikrofon, von dem nebenstehend ein paar Hörproben übrig geblieben sind.
Oder: Wie lang eine Minute sein kann
Das verflixte Ja-Nein-Spiel
Oder: Wie schlecht man singen und doch gewinnen kann
Die große Karaoke-Show
Oder: Wie schief Puzzle klingen
Das verrückte Schnipsel-Spiel
Oder: Als Reporter unterwegs
Der Ampel-Test